Was die Körpergrafik beinhaltet und was es bedeutet?

Die Zentren!

Bevor ich in der nächsten Zeit nach und nach die verschiedenen Zentren im Human Design erkläre, lohnt zunächst ein allgemeiner Blick auf die Elemente, die uns bei der Betrachtung einer Körpergrafik begegnen.

Bevor uns so genannte Kanäle (Verbindungsstücke zwischen den Zentren) und Tore (Zahlen in der Körpergrafik) ins Auge fallen, sehen wir die Zentren.

Das sind die Dreiecke und Vierecke, manche in Farbe, manche einfach nur weiß.

Dabei gehören diese Zentren…

  • Wurzel (auch Antriebszentrum genannt),
  • Sakral (Lebenskraftzentrum),
  • das Solarpexus (Emotionalzentrum) und
  • das Ego (Willenskraftzentrum)

zu den sogenannten Motorzentren.

Das Antriebzentrum (Wurzel) zudem sowie die Krone (Inspirationszentrum) zählen zu den Druckzentren.

Neben diesen gibt es noch die Zentren der Bewusstheit, zu denen Ajna (Verstandszentrum), Milz (Intuitionszentrum) und das Emotionalzentrum zählen.

Aber was bedeutet das?

Welche Art von Zentren gibt es?

Der Druck der Druckzentren meint einerseits den Druck zu Denken oder auf Ideen im Außen gemäß der eigenen Strategie durch initiiertes Denken zu „reagieren“, aber auch sich selbst Druck und damit Stress zu machen oder zu verbreiten.

Vielleicht kennst Du den Druck, der von Deadlines oder der Geschwindigkeit beim Autofahren ausgehen kann?

Die Motorzentren sind hingegen die Kraftwerke, die Energiequellen ihrer Besitzer.

Sie können auch anderen Energie schenken.

Bei den Zentren der Bewusstheit ist keine kognitive Intelligenz gemeint, sondern vielmehr eine tiefe Gewissheit, ein Bewusstsein über die emotionale Tiefe, Relevanz und Botschaft der gefühlten Emotion bzw. des instinktiven Handelns.

Kognitiv lässt sich diese Gewissheit erst im Nachhinein mit einer gewissen Form von Beweisen belegen.

Nichts ist besser oder schlechter

Wer denkt, er hätte jetzt die Tiefe der Zentren schon erfasst, irrt. Es steckt noch so viel mehr Aussagekraft dahinter. So ist beispielsweise entscheidend ob das Zentrum in der Körpergrafik definiert (farbig) oder undefiniert (weiß) ist.

Ist ein Zentrum definiert, funktioniert es wirkend. Es gestattet praktische Aussagen, seine Funktionsart und -weise ist festgelegt und kann auf andere beeinflussend wirken.

Aber es ist durch seine Festlegung eben auch begrenzt.

Wer jetzt beispielsweise denkt „Oh, mein Emotionalzentrum ist nicht definiert, ich habe keine Emotionen?!“ darf beruhigt sein. Dass ein Zentrum undefiniert ist, bedeutet bei weitem nicht, dass dort nichts passiert!

Wir alle haben ALLE Zentren und die darin beinhalteten Qualitäten, nur eben in unterschiedlichen Qualitäten. Der Modus ist unterschiedlich – wahrnehmend oder eben wirkend.

Dabei meine ich das keinesfalls wertend, sondern vielmehr in Bezug auf die Fähigkeiten, die hinter einem definiertem und einem undefinierten Zentrum stecken.

Denn ein undefiniertes Zentrum verfügt im Gegensatz zu einem definierten beispielsweise über ein wertvolles Lernpotential für Weisheit und äußere Autorität.

Es nimmt Dinge auf und verstärkt sie, dadurch lernen wir in unseren undefinierten Zentren. Sie sind offen dafür, alles zu lernen, hier sind wir Schüler des Lebens.

Dort sind wir empfangend und wahrnehmend statt wirkend.

Tolle Qualitäten also bei den undefinierten Zentren, oder?

Wichtig ist nur, dass wir eine förderliche Haltung einnehmen. Das heißt bei definierten Zentren dürfen wir ein Bewusstsein dafür haben (oder entwickeln), dass wir hier Einfluss auf andere Menschen nehmen.

Für die undefinierten Zentren gilt, flexibel zu bleiben und andere zu spiegeln.

Du findest Dich so gar nicht wieder?

Dann möchte ich dich einladen, darüber zu reflektieren ob es sich um eine Konditionierung in diesem Bereich handeln kann oder – und dieser Blick auf die Körpergrafik ist auch noch mal richtig spannend – ob das Zentrum bei Dir bewusst oder unbewusst ist.

Weißt Du bzw. spürst du überhaupt, dass dieses oder jenes Zentrum bei dir definiert ist oder nimmst du das ganz anders wahr?

Du möchtest noch viel tiefer in das Thema Zentren eintauchen?

Dann lade ich Dich herzlich ein, bei meinem Human Design Einsteiger Training teilzunehmen.

Dort besprechen wir nicht nur umfangreich die Wirkweise und Sichtbarkeit der Zentren, sondern auch die Human Design Typen allgemein und in deren Interaktion, genau wie Profile – dein Charakterwesen.

Ganz praktisch anhand deines Charts oder dem, das du aus dem Freundes- oder Familienkreis mitbringst.

Deine

Stephanie







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Sei kreativ!

Mach‘ es zu deinem!


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