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Die Körpergrafik verstehen | Zentren der Bewusstheit

In den letzten Artikeln haben wir die Motor– und die Druckzentren unter die Lupe genommen, jetzt kommen wir zur letzten Kategorie, den Zentren der Bewusstheit im Human Design. Hierzu zählen das Emotionalzentrum, das Intuitionszentrum (Milz) und das Verstandszentrum oder Ajna genannt.


Wie ist der Begriff „Bewusstheitszentrum“ hier zu verstehen?

Bewusstheit ist hier nicht im Sinne einer kognitiven Intelligenz zu verstehen. Der Begriff beschreibt eher eine tiefe Gewissheit über die Tiefe und die Botschaft bspw. einer empfundenen Emotion oder des instinktiven Handelns heraus. Spannend ist, dass sich Beweise dafür meist erst im Nachgang vom Verstand her belegen oder erklären lassen.

Hast Du schon einen Blick auf deine Körpergrafik geworfen, ob die genannten Zentren bei dir definiert oder undefiniert sind?

Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Bewusstheitszentren. Das Emotionalzentrum (in mancher Literatur auch Solarplexus genannt), haben wir ja bereits bei den Motorzentren kennengelernt.


Die körpereigene Alarmanlage

Das Intuitionszentrum (Milz) ist unser wichtigstes Gesundheitszentrum, hier sitzt auch der Wunsch nach Überleben, unser Instinkt und Intuition. Man kann also sagen, mit diesem Zentrum kannst du das Gras wachsen hören und Abweichungen in der Umgebung erkennen. Rund 55 % der Menschen sind hier definiert. Sie haben – immer vorausgesetzt, dass ihre Konditionierung nicht zu stark wirkt – ein im besten Fall gesundes Sicherheitsgefühl. Sie nehmen die Signale ihres Körpers (besser) wahr, sind eher robust. Die körperliche Alarmanlage funktioniert. Aber Vorsicht! Übertreibt ein Mensch mit definiertem Milzzentrum es, mutet er seinem Körper leicht zu viel zu, weil er sich seiner Robustheit zu sicher ist – oder im gegenteiligen Fall verdrängt er schlicht die Signale seines Körpers.

Die anderen 45% der Menschheit sind hier undefiniert und deshalb eher wahrnehmend. Wohlbefinden ist hier kein Dauerzustand, die Menschen empfinden vielmehr ein Gefühl der Unsicherheit, weil sie die Signale ihrer Umwelt viel stärker wahrnehmen als ihre körpereigenen. Entsprechend lernfähig ist ihr Immunsystem aber. Diese Menschen neigen dazu, ständig im Außen nach etwas zu suchen, was ihnen Sicherheit und Wohlbefinden gibt, da sie sich sonst unsicher und ängstlich fühlen. Gehörst du zu diesen Menschen? Dann ist es vielleicht aufschlussreich darüber nachzudenken, ob du womöglich eher an Dingen und Menschen festhältst, auch wenn sie dir nicht guttun.


Das „dritte Auge“

Auch im Verstandszentrum, dem Ajna, geht es um Sicherheit, allerdings um die mentale. Hier geht es um die Konzepte, die das Überleben sichern, um das Denken, Verstehen, Erkennen und Reflektieren. Hier erschaffen und beurteilen wir auch Gegensätze, hier sitzt unsere Sicht auf Gut und Böse und hier konstruieren wir auch Ängste.

47% der Menschen sind hier definiert. Sie haben die Fähigkeit, Neues zu denken, produzieren eigene Konzepte und Ideen und teilen ihre Einsichten. Diese Menschen fühlen sich mental sicher. Das kann in der Übertreibung dazu führen, dass sie stur auf ihrer Meinung oder ihrer Idee beharren – oder im Umkehrschluss ihre Konzepte nicht mit der Welt teilen, weil sie sich unverstanden fühlen.

Aber Achtung! Diese Menschen sind deshalb nicht schlauer oder wichtiger als die mit einem undefinierten Verstandszentrum. Die 53% der Menschen, die hier eher wahrnehmend sind, sind es nämlich, die die Konzepte und Ideen der anderen auf Relevanz und Qualität prüfen. Sie können Wissen aber nicht nur aufnehmen, sie können es auch mit anderen Quellen verknüpfen. Wichtig ist für Menschen mit undefiniertem Verstand jedoch, stets bei sich zu sein und nicht, wie es in der Übertreibung der eigenen Fähigkeiten der Fall wäre, fanatisch fremden Konzepten (ungeprüft – gemeint: Autorität & Strategie) zu folgen.

Genauso gilt es, sich im Falle mentaler Unsicherheit nicht dümmer zu fühlen als andere.


Keine (innere) Autorität dem Verstand

Anders als im Falle des Intuitions- und des Emotionalszentrums kann der Verstand übrigens nie die innere Autorität sein. Starke Emotionen übertreffen den Verstand jederzeit, mit Gedanken allein lassen sich starke Gefühle nicht kontrollieren.

(Funfact: Das erklärt sich übrigens schon rein physiologisch! Unser Bauchgehirn, ein Nervengeflecht in der Darmwand, verfügt über viel mehr Nervenzellen (100 bis 200 Millionen Nervenzellen!) als unser Gehirn, rund 90 Prozent aller Infos gehen von unten nach oben.)

Wir sehen auch an den Zentren der Bewusstheit wie immer im Human Design: die Menschheit braucht immer beide Talente eines Zentrums – die wirkenden UND die wahrnehmenden – dringend.


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Dann fühle Dich herzlich eingeladen, an meinem Human Design Einsteiger Training teilzunehmen.

Hier erfährst Du viel zu den Zentren, den Typen und auch den Profilen.